Erfahrungs-Berichte zu ICOM Seminaren

Es gibt frische Rückblicke zu zwei Seminaren, an denen die ICOM beteiligt war.

Bei den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 von scm – school for communication and management, am 13. und 14. Juni 2013, hielt Ariana Fischer den Workshop „Maßnahmen-Controlling und Kennzahlen für Social Intranet-Projekte“. Robert Männel von Hirsctec berichtet hier in seinem Erfahrungsbericht über seine Eindrücke beim Workshop.

Susanne Dessaive, Publizistin und Geschäftsführerin  der medianetcom Agentur für Bewegtbildkommunikation und Fernsehpressearbeit, hatte am Seminar „Social Media – Erfolg durch digitale Vernetzung“ von TU München und ICOM am 16. und 17. Mai 2013 teilgenommen und fasste ihre Erfahrung für uns in einem Interview zusammen.

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Susanne Dessaive, Geschäftsführerin medianetcom

ICOM: Welche Erkenntnis haben Sie für sich aus dem Executive Training „Social Media – Erfolg durch digitale Vernetzung“ mitgenommen?
Susanne Dessaive: Vor dem Seminar hatte ich großen Respekt vor dem Thema. Jetzt habe ich verstanden, wie wichtig dieses Thema ist, v.a. in der Internen Kommunikation, um Mitarbeiter zu binden, die Kommunikation persönlicher zu gestalten und sich auszutauschen. Dabei halfen mir v.a. die Praxisbeispiele von Siemens. Bei mir fiel der Groschen, als ich sah, was alles möglich ist.

ICOM: Das Thema des Vortrags von Matteo Scaravelli lautete „Social Media in der internen Kommunikation – Beispiele aus der Praxis“.  Was hat Sie daran so beeindruckt?
Dessaive: Es war eine tolle Präsentation, locker und charmant referiert. Als Verantwortlicher der globalen Kommunikation reist Herr Scaravelli sehr viel und nutzt geschlossene Facebook-Gruppen, um seine Kommunikatoren zusammen zu schweißen.
Die Mitarbeiter aus China oder Indien bspw. berichten, wie sie Kampagnen realisieren und tauschen sich über die landesspezifische Umsetzung aus. In einer geschlossenen Facebook-Gruppe mit dem Spitznamen „Bar“ kann man sich zwanglos persönlicher austauschen – wie abends an der Bar. Social Media ist also ein ganz wichtiges Tool für die Interne Kommunikation, sowohl fachlich als auch persönlich.

ICOM: Was hat Sie beim Kamingespräch mit Thomas Fröhlich und Thomas Mickeleit zur Frage „Wie unterstützen Social Media die Ziele der Unternehmenskommunikation“ angesprochen?
Dessaive:  Ich fand so interessant, dass zwei ganz unterschiedliche Unternehmen gleiche Ergebnisse erzielen:  Daimler als alteingesessener, schwäbisch-traditioneller  Autobauer im Vergleich zu Microsoft, das als jung, trendy, modern gilt.  Aber beide  setzen offene und geschlossene  Dialogäume in der Internen Kommunikation ein – mit Erfolg.  Das klassische Intranet von Siemens  wird von den Mitarbeitern nicht so genutzt, wie die Bereiche mit Social Funktionalitäten, wo es leicht ist, Fotos und Texte einzustellen.

ICOM: Zum Abschluss noch die Frage, wie Sie den Ort der Veranstaltung auf Burg Schwarzenstein beurteilen?
Dessaive:  Die Location war traumhaft, mit schönem Ambiente und leckerem Essen. Beim Kamingespräch vermissten wir zwar den Kamin, dafür hatten wir einen sensationellen Ausblick.

ICOM: Ist Ihnen sonst noch etwas wichtig?
Dessaive: Gut war insbesondere der Austausch in der Gruppe untereinander.  Wo macht Social Media Sinn? Welchen Aufwand muss ich dafür treiben? Klar ist für mich, dass man sich nicht gegen das Thema wehren kann. Ich muss für mich aber noch filtern, wer Meinungsführer in meinem Bereich ist und wo ich sinnvolle Informationen erhalte.

ICOM: Vielen Dank, Frau Dessaive, dass Sie sich Zeit für unsere Fragen genommen haben.

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