Trends von der Consumer Electronics Show in Las Vegas

Wir beginnen das neue Jahr mit weiteren Trends. Seit Montag tagt die Fachkonferenz der  International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. In seinem Vortrag “2013 International CES Trends to Watch” stellte Shawn DuBravac, Chief Economist und Sr. Director of Research der Consumer Electronics Association (CEA) die Entwicklungen und Technologien vor, die das digitale Marketing in den kommenden zwölf Monaten maßgeblich beeinflussen werden.

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Trend 1: „A Post-Smartphone Era“
Die Bedeutung von Smartphones und Tablets nimmt weiter zu. 65% der mobilen Nutzung ist bereits „nicht-kommunikativ“ iPhone, iPad & Co werden immer stärker verschmelzen, so dass bereits vom „Phablet“ als neuer Kategorie gesprochen wird. Über diese Geräte können die Nutzer verschiedenste Datendienste nutzen– telefonieren, spielen, informieren, recherchieren sowie über soziale Netzwerke austauschen.

Trend 2: The Age of Algorithms
Die steigende Präsenz von Sensoren wie z.B. GPS wird die Digitalisierung des Alltags steigern. Ein wichtiger Trend dabei ist das ‚Connected Car’. 2012 fuhren die die „driverless cars“ von Google 300.000 Meilen unfallfrei. Im Zeitalter des Algorithmus werden Daten zur neuen Währung – Beispiel „Progressive Snapshot Pay as You Drive“ (PAYD) verlangt geringere Gebühren, wenn die GPS-Daten geteilt werden.

Trend 3: Contextual Connectivity
Hersteller entwickeln mittlerweile Lösungen und Geräte, die für die unterschiedlichsten Zwecke Daten sammeln und gleichzeitig übermitteln. Als Beispiel nannte DuBravac Lösungen, die den Wasserbedarf von Pflanzen ermitteln und über E-Mail oder SMS dem Gärtner mitteilen, damit er die ideale Bewässerung sicherstellen kann. Intelligente Türschlösser in Hotels informieren den Empfang, welche Personen ein Zimmer betreten oder Getränke aus der Minibar nehmen.

Trend 4: Changing Flow of Storytelling
Weil Nutzer immer mehr Inhalte auf Smartphones und Tablets lesen und anschauen hat dies nicht nur Auswirkungen auf die TV-Geräte, sondern auf die gesamte PC-Branche. Weil sich iPads oder Smartphone über Gesten und Sprache bedienen lassen, fordern die Nutzer zunehmend, dass sie auch andere Geräte entsprechend bedienen können. Daher werden sich diese User Interfaces künftig immer stärker durchsetzen. Mobiltelefongesellschaften, Kabelnetzbetreiber aber auch TV-Anstalten müssen hierzu neue Strategien entwickeln.

Fazit: Diese Trends zeigen einmal mehr, wie sehr die Optimierung von Webseiten und E-Mails im Hinblick auf die Nutzung durch mobile Endgeräte auch für die Unternehmenskommunikation zu berücksichtigen ist. Wie schnell sich diese Trends allerdings hier durchsetzen werden, berücksichtigt man z.B. den Stellenwert des Datenschutzes in Deutschland, bleibt abzuwarten.

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