Kommunikations-Controlling und Chantalismus – über die Bedeutung von Namen

Wir gratulieren unserer Kollegin zur Geburt ihrer Tochter Johanna. Aus aktuellem Anlass unterhielten wir uns über die Bedeutung von Namen. Bei Johanna kommen uns eine Reihe von Königinnen, die französische Nationalheldin oder Schauspielerinnen in den Sinn. Es gibt nun den ganz neuen Trend zu extravaganten Vornamen – zu bewundern auf Autoaufklebern oder auf der schönen Seite http://chantalismus.tumblr.com/. Chantalismus wird im Netz boshaft beschrieben  als „krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben“. Hier finden sich Namen wie Chantal Chanel, Ironmaik, Shaelynne Kiana-Alessia, Amy-Lee Joelina Daviella, Maddox-Leland, Tyler Sascha-Noel oder Zuri Anuk Gracie. Interessant u.a. die Namen der vier Geschwister: Justice-Joyce, Jayden-Dennis, Liam-Milano, Destiny-Zarah. Ein schönes Gedächtnistraining für die Eltern, sich die Namen der Freunde ihrer Kinder zu merken :-). Aber eine Herausforderung für alle Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer, wenn sie sich in ihren Gruppen und Klassen mehrere dieser Namen merken sollen.

 

Schantalle

Bldnachweis: tumblog.chriss-baumann.de/2012/01/14/photo.80/photo.80

Um den Schwenk zu unserem Thema bzw. zu unserem Blog zu schaffen – sind Namen nur Schall und Rauch oder haben sie eine Bedeutung? Johanna z.B. ist hebräischen Ursprungs und bedeutet „die Gottbegnadete“. Auch Begriffe wie Kommunikationscontrolling und Kommunikationsmanagement haben ihre Bedeutung und wecken gleichzeitig unterschiedliche Assoziationen.

Bei Kommunikationscontrolling bilden sich oft Assoziationen zu Controlling als Kontrolle bzw. an ein zahlenlastiges, aufwändiges Kontrollsystem. Das wirkt abschreckend – insbesondere auf eher wortaffine Kommunikatoren. Dabei bedeutet das englische to control „steuern“ oder „regeln“. Die deutsche Bezeichnung für „Controlling“ ist internes Rechnungswesen: „ein umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse“ .

Kommunikationscontrolling ist auch nicht das gleiche wie Evaluation. Die Kontrolle einzelner Maßnahmen ist die letzte Phase im Prozess des Kommunikationsmanagements. Diese Evaluation wird durch Kommunikationscontrolling erst ermöglicht. Kommunikationscontrolling stellt geeignete Kriterien, Kennzahlen und Methoden zur Bestimmung der Wertschöpfung durch Kommunikation bereit.

Kommunikationsmanagement ist der umfassendere Begriff, der Planung, Organisation und Kontrolle aller Kommunikationsaktivitäten beinhaltet. In Gesprächen verwenden wir lieber diesen umfassenderen Begriff des Kommunikationsmanagements, weil hier der Bezug zum Steuern des Kommunikationsprozesses einfacher zu erfassen ist, als bei Kommunikationscontrolling.
Sachlich bleibt bei all dem festzuhalten – den Wertbeitrag der Kommunikation über Kennzahlen nachzuweisen hilft, Budgets zu sichern und den Erfolg von Veränderungen, z.B. in der Mitarbeiterkommunikation, nachzuvollziehen. Insbesondere bei Einführung oder Relaunch eines Mediums sind eindeutige Messdaten starke Argumente: Der Erfolg ist schwarz auf weiß nachweisbar.
Suchen Sie nach Verfahren, die die die harten und weichen Faktoren der Kommunikation als Kennzahlen abbilden und für die Erfolgsmessung verfügbar machen, unterstützen wir Sie gerne.

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