10 Tipps zum strategischen Social Media-Management

 

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1. Standort bestimmen: Wie wird über meine Marken im Netz gesprochen?

 Bevor eine Strategie für die eigene Social Media-Kommunikation erarbeitet werden kann, ist es wichtig, zunächst zu ermitteln, wie über die eigenen Marken und Produkte im Netz gesprochen wird – selbst wenn die Sozialen Medien bisher nicht aktiv genutzt wurden. Gibt es Blogger, die über positive Erfahrungen mit der Marke bzw. dem Unternehmen berichten? Wo im Netz wird über die Themen diskutiert, die für mein Unternehmen relevant sind? Mit einer Status Quo-Analyse werden die Stimmen zu meinem Unternehmen in den Sozialen Medien eingefangen und wichtige Influencer und Social Media-Plattformen identifiziert. So lassen sich Anforderungen an die Social Media-Kommunikation im Unternehmen aufdecken und es ergeben sich wichtige Impulse für eine Integration von Social Media-Kanälen in die eigene Unternehmenskommunikation.

2. Die Social Media-Präsenz in die Unternehmenskommunikation einbetten.

Die Entwicklung einer Social Media-Strategie sollte nicht als isolierte Kommunikationsmaßnahme verstanden werden, sondern als eine Erweiterung und Ergänzung des Medienmixes in der Unternehmenskommunikation. Ausgehend von den Unternehmens- und Kommunikationszielen gilt es, die passende Social Media-Strategie zu finden und ein abgestimmtes Inhalte- und Maßnahmenkonzept abzuleiten, dass die Unternehmenskommunikation sinnvoll ergänzt. Die Status Quo-Analyse ist dabei eine gute Ausgangsbasis.

3. Die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in die Strategieplanung einbeziehen.

Von den Möglichkeiten der Sozialen Medien können nicht nur die Bereiche Unternehmenskommunikation oder Marketing profitieren, vielmehr lassen sich für alle Unternehmensbereiche Social Media-Ziele formulieren. Auch wenn es ratsam ist, sich für den Start in die Social Media-Kommunikation zunächst kleine Etappenziele zu definieren, sollten in die Strategieplanung durchaus schon weitere Unternehmensbereiche einbezogen werden, z.B. Personal oder Service. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Ziele der Bereiche zu formulieren und zusammenzuführen, um darauf aufbauend ein langfristiges strategisches Social Media Konzept für das gesamte Unternehmen entwickeln zu können.

4. Unterstützung durch das Top-Management sichern.

Die sozialen Medien unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht deutlich von den klassischen Kanälen der Unternehmenskommunikation. Vor allem sind sie nicht mehr unidirektional und verlangen deutlich mehr Transparenz und Offenheit, als dies z.B. bei einer Hochglanzbroschüre der Fall ist. Werden diese Aspekte ernst genommen, verändert Social Media nicht nur die Art der Kommunikation nach innen und nach außen, sondern hat auch Einfluss auf die Unternehmenskultur. Will man unter diesen Voraussetzungen eine nachhaltige Social Media-Präsenz aufbauen ist daher das Commitment des Managements unabdingbar.

5. Kompetenz im Unternehmen aufbauen.

Die Nachhaltigkeit der Social Media Präsenz ist nicht nur von der Unterstützung des Managements abhängig. Es wichtig, im Unternehmen Kompetenz in Sachen „Social Media“ aufzubauen. Weder dem viel zitierten Praktikanten noch einer Online-Agentur sollte das Thema überlassen werden. Nur wer die Kultur des Social Web versteht und seine Techniken nachvollziehen kann, kann auch fundierte Entscheidungen im Entwickeln einer Social Media-Strategie treffen und einen nachhaltigen Dialog mit den Shareholdern aufbauen.

6. Social Media-Guidelines in einem partizipativen Prozess entwickeln.

Medienkompetenz im Unternehmen aufzubauen, bedeutet mehr als nur zu wissen, wie man Inhalte in 140 Zeichen transportiert. Es geht darum, verbindliche Regeln zu entwickeln und über rechtliche Grenzen informiert zu sein. Ein solcher Leitfaden – die Social Media-Guidelines – sollte zum Beispiel im Rahmen eines Social Media-Trainings gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet und als ein wichtiger Teil der Dialog-Kultur im Unternehmen verankert werden. Dabei sollten auch Verantwortliche benannt werden, die der Mitarbeiter im Zweifelfall um Rat bitten kann.

7. In kleinen Schritten beginnen.

Ein Weblog zu Ihrem Unternehmen oder Ihren Produkten ist ein möglicher Einstieg, über den sich sukzessive eine Community aufbauen kann. Mit einer Blog-Platform, wie zum Beispiel WordPress, Tumblr oder Posterous lässt sich der Einstieg rasch umsetzen. Entwickeln Sie Themenpläne für das Weblog und erproben Sie die geschaffenen Organisationsstrukturen. Suchen Sie auch den Dialog mit Bloggern, die sich mit für Sie interessanten Themen befassen, sodass ein Netzwerk wachsen kann.

8. Die Aktivitäten in einem Newsroom zusammenfassen.

Ist die Social Media-Präsenz weiter ausgebaut und werden neben dem Unternehmensblog auch weitere Kanäle, wie zum Beispiel Twitter, Facebook oder YouTube genutzt, so ist es von Vorteil diese Aktivitäten in einem sog. Social Media Newsroom zu bündeln. Der Newsroom ist Teil der Unternehmens-Homepage und präsentiert übersichtlich die aktuellen Inhalte der verschieden Social Media-Kanäle, benennt die Verantwortlichen und bietet über Kommentar-Funktionen oder einen Like-Button die Option zur Interaktion.

9. Einrichten eines regelmäßigen Monitorings.

Seit Social Media-Kanäle in der Unternehmenskommunikation an Bedeutung gewonnen haben, wird auch intensiv über einen entsprechenden Return on Investment diskutiert und nicht selten wird in Abrede gestellt, dass sich dieser messen lasse. Tatsächlich gibt es jedoch zahlreiche Möglichkeiten, die gesetzten Ziele für Ihre Social Media-Präsenz auch zu messen. Die Messwerte werden zum Teil automatisch durch die Analyse-Systeme der jeweiligen Plattformen aufgezeichnet oder lassen sich mit Hilfe von Checklisten erfassen. Das Monitoring hilft Ihnen, den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu dokumentieren und sichert so die Unterstützung durch das Management.

10. Strategie und Ziele stetig weiterentwickeln.

Das Monitoring unterstützt Sie auch dabei, die gesetzten Ziele zu überprüfen und eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Strategie weiterzuentwickeln. Die stete Weiterentwicklung von Strategieentscheidungen gilt zwar allgemein für jeden Managementprozess, ist aber für die Social Media-Kommunikation besonders relevant, da sich der Kommunikationsraum mit neuen Tools, wachsender Nutzerzahl und neuen Erfahrungen stetig verändert und sich die Strategien und Umsetzungskonzepte diesen Veränderungen immer wieder anpassen müssen.

ICOM – Die Kommunikationsberater: Gerne beraten wir Sie bei der Entwicklung Ihrer Social Media-Strategie.

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